Metall
Metalle gehören seit Jahrtausenden zu den Werkstoffen der Menschheit. So wurden bereits vor 8000 Jahren Kupferfunde entdeckt. Zunächst schmolz man gediegenes, als elementar vorkommendes Metall wie Kupfer, Gold und Silber. Die Kupferzeit begann ca. 4300 Jahre vor Christus und dauerte bis ca. 2200 v.Chr. und wurde durch die Bronzezeit abgelöst, die ihren Namen von der Kupfer-Zinn-Legierung erhielt. In der Eisenzeit war man dann in der Lage Eisenerz zu verhütten und zu Schwertern und Werkzeugen zu gießen. In späterer Zeit wurde dann Metalle entdeckt und industriell genutzt, die in ihrer Herstellung wesentlich komplizierter sind, wie z.B. Aluminium, Magnesium oder Titan. Die unterschiedlichsten Metalle tauchen, teils versteckt und gar nicht auf den ersten Blick erkennbar, in unserem täglichen Leben auf. Sie können in gediegener Form, das heißt metallisch vorkommen, oder als Legierung, d.h., verschiedene Metalle werden zusammen geschmolzen und gegossen (z.B. Edelstahl, Messing, Bronze). Sie zeichnen sich in der Regel durch gute Wärmeleiteigenschaften aus, können unterschiedlich hart sein (weiches Blei, harter Chrom) und haben meistens eine Affinität zum Sauerstoff, d.h., sie reagieren gern mit Sauerstoff (Oxidation) und bilden Oxidationsschichten an der Oberfläche aus (Rost). Metallische Oberflächen benötigen teilweise eine Schutzschicht, um sie vor Oxidation oder Abrasion (scheuern, kratzen) zu bewahren. Die auf metallische Oberflächen eingestellten np-Beschichtungen können den Metallen zusätzliche Eigenschaften verleihen, um ihren Wert und Nutzen zu schützen und zu erhalten:
Die unterschiedlichen np-Beschichtungen sind leicht zu applizieren und können in einer Fülle von Rezepturen den jeweiligen Aufgabenstellungen angepasst werden. |















