Nanopool GmbH aus Hülzweiler erhält den Golden Green Apple Award 2007

Archiv: historische Pressemitteilung mit dem Stand ihres ursprünglichen Veröffentlichungsdatums. Sie gibt den damaligen Wissensstand, die damaligen Produktnamen und Formulierungen wieder und stellt keine aktuelle Produktaussage dar; Zitate werden wie ursprünglich veröffentlicht wiedergegeben. Aktuelle, produktspezifische Informationen finden Sie auf den jeweiligen Produktseiten.

Dass die Nanotechnologie ungeahnte Chancen und Möglichkeiten in den Bereichen Chemie, Optik, Automobil, Elektronik, Medizin und Biologie bietet, ist inzwischen allgemein bekannt. Dass die Nanotechnologie aber auch einen Hoffnungsträger für Umweltschutz und Umwelttechnik darstellt, ist für die Öffentlichkeit eine jüngere Erkenntnis. Dass diese Hoffnung so grün ist wie der Dollar, darauf wies bereits Jeffrey Immelt, Vorsitzender des großen amerikanischen Mischkonzerns General Electric (GE), bei seinem Auftritt in Deutschland hin. Immelts Motto lautet „green is green“ – so wie der Dollarschein in den USA grün ist, ist der Umweltschutz für GE und andere zu einem globalen Wachstumsmotor geworden.

Am 9. November 2007 wurde die Nanopool GmbH aus Hülzweiler im House of Commons in London mit dem goldenen Green Apple Award ausgezeichnet. Der international anerkannte Umweltpreis wird von der britischen Regierung unterstützt. In diesem Jahr waren weltweit über 750 Unternehmen für die Auszeichnung nominiert – Unternehmen, die Produkte und Lösungen bis zur Marktreife entwickeln.

Das saarländische Unternehmen wurde mit dem goldenen Green Apple Award ausgezeichnet. Die Geschäftsführer Sascha Schwindt und Lilly Schwindt nahmen die Auszeichnung gemeinsam mit dem britischen Projektleiter Neil McClelland entgegen. Überreicht wurde der Preis von dem international renommierten Umweltforscher und Autor Prof. David Bellamy.

In seiner Rede bemerkte Bellamy: „Man kann zu Recht sagen, dass Reinigungsmittel die Umwelt belasten und verschmutzen, doch diese fantastische Technologie hat das Potenzial, diesen Umstand praktisch zu beseitigen. Wird eine mikroskopisch dünne Glasschicht auf nahezu jede beliebige Oberfläche aufgebracht, wird diese nahezu selbstreinigend, und ein Tuch genügt, um jeglichen Schmutz zu entfernen.“

 

Die Produkte auf Basis ultradünner Schichten zur Modifizierung und Funktionalisierung von Oberflächen sind universell einsetzbar. Die Nanotechnologie insgesamt

befasst sich mit der Veränderung der physikalischen, chemischen und biologischen Eigenschaften eines Materials, die durch nanoskalige Strukturen bewirkt wird. Ein menschliches Haar ist etwa 50.000-mal dicker als ein Nanometer.

Seinerzeit wurden Produkte von Nanopool als Beschichtungen in Krankenhäusern sowie in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie eingesetzt. In Silos und anderen Produktionsanlagen schützen sie die Oberflächen von Behältern und Anlagen. In Turbinenrädern und Turboladerlaufrädern verbessern sie die Strömungsverhältnisse. Eine Beschichtung für Weinkorken hilft, Korkgeschmack vorzubeugen. In Hotellerie und Gastronomie wurden ganze Küchen, Theken, Tische, Böden und Sanitäranlagen funktional veredelt; die Betreiber berichteten von geringeren Reinigungskosten und weniger Zeitaufwand für die Reinigung.

Auch Josef Klingler, Leiter von McDonalds Salzburg, hebt diesen Effekt hervor:

„Für uns bedeuten die Produkte von Nanopool: keine Schmutzanhaftung mehr, anhaltender Schutz vor der Anhaftung von Schimmelbakterien und ein deutlich reduzierter Chemikalieneinsatz bei der Reinigung.“ Die grünen Helden gibt es auch für den Haushaltsbereich.

Geschäftsführer Sascha Schwindt bewertete die Auszeichnung entsprechend: „Die Auszeichnung mit dem goldenen Green Apple Award 2007 ist eine große Ehre und eine Bestätigung dafür, dass wir mit unseren innovativen Entwicklungen und unseren umweltfreundlichen, nachhaltigen Produkten auf dem richtigen Weg sind.“ Seinerzeit wurden die Produkte in Bereichen wie Motoren, Abwasserbehandlung, Filtertechnik und Holzschutz eingesetzt.