Archiv: Dieser Beitrag wurde erstmals 2023 veröffentlicht. Er gibt den Kenntnisstand, die Produktnamen und die Formulierungen jener Zeit wieder. Aktuelle, produktspezifische Informationen finden Sie auf den jeweiligen Produktseiten.
Ob draußen oder drinnen – Schimmelsporen sind jederzeit überall in unserer Umgebungsluft vorhanden. Das ist zunächst kein Problem, solange sie sich nicht auf Oberflächen niederlassen und dort unkontrolliert vermehren. Genau das geschieht jedoch schneller, als man denkt, denn Schimmel ist äußerst anspruchslos. Für den Schritt vom normalen Vorkommen in der Luft zur gefährlichen Ausbreitung auf einer Oberfläche genügen ein ausreichendes Maß an Wärme, Feuchtigkeit und einige organische Nährstoffe, die sich fast überall finden. Dennoch bietet der Markt kaum Möglichkeiten zur Vorbeugung. Erfahren Sie hier, warum sogenanntes Liquid Glass darauf ausgelegt ist, Oberflächen für Schimmelsporen weniger attraktiv zu machen.
Die Unzulänglichkeit von Vorbeugung und Beseitigung
Es ist schon erstaunlich, dass Suchmaschinen auf die Anfrage Schimmelvorbeugung in erster Linie mit Schimmelentfernern oder Tipps zum Raumklima antworten. Natürlich sind richtiges Lüften und Heizen aus vielen Gründen äußerst wichtig, doch lässt sich dies nicht in jeder Situation optimal umsetzen. In Räumen, Jahreszeiten oder Regionen mit warm-feuchtem Klima reicht diese Maßnahme allein oft nicht aus.
Erst dann zu handeln, wenn sich der gesundheitsgefährdende Befall bereits festgesetzt hat, kann keine Lösung sein, zumal sich die Schimmelfäden oft unsichtbar tiefer im Material ausbreiten, als eine oberflächliche Entfernung reichen kann. Viele Schimmelentferner sind zudem selbst nicht gerade harmlos für die Gesundheit.
Gefragt ist also eine Vorbeugung, die sich überall einfach anwenden lässt und schwebende Schimmelsporen auf schonende Weise davon abhält, sich auf Oberflächen niederzulassen und zu vermehren. Um zu verstehen, wie „Liquid Glass“ diesen Anforderungen begegnet, betrachten wir zunächst, was Schimmel auf verschiedenen Materialien eigentlich anrichtet.
Den Schimmelpilz in seinen Lebensgewohnheiten stören
Wir kennen eine große Vielfalt an Schimmelpilzen. Rund 40 Arten davon können der menschlichen Gesundheit schaden. Gemeinsam ist ihnen, dass sie alle recht genügsam sind, was Kost und Logis in ihrer gewählten Unterkunft angeht. Dank seines komplexen Stoffwechsels kann ein Schimmelpilz nahezu jeden organischen Nährstoff verwerten.
Selbst auf Untergründen, die selbst keine organischen Stoffe als Nahrung bieten, findet der genügsame Schimmelpilz, was er braucht. Auf Glasoberflächen etwa ernährt er sich gerne von dem dort abgelagerten Staub.
Während die Entfernung hier relativ leicht gelingt, wird es bei anderen Materialien deutlich kritischer: Auf Holzoberflächen beispielsweise kann sich der Schimmelpilz von Teilen der besiedelten Oberfläche selbst ernähren. Auf Kunststoffoberflächen oder Dichtungen hingegen ernährt er sich bevorzugt von organischen Zusätzen wie Weichmachern.
Dass die Materialien in beiden Fällen dauerhaft geschädigt werden, versteht sich von selbst. Dies geschieht jedoch nicht nur durch die Nahrungsaufnahme des Schimmels. Zusätzlich greifen auch die Ausscheidungen des Pilzes die Oberfläche an. Sein gesamter Stoffwechsel führt somit zur Zerstörung der Materialien.
Eine wirksame Schimmelvorbeugung muss den Sporen daher einerseits den Zugang zu den begehrten Mikronährstoffen verwehren und andererseits die Oberflächen vor den Absonderungen des Pilzes schützen. Verschiedene Anti-Schimmel-Beschichtungen versuchen dies, bringen jedoch weitere Probleme mit sich:
Einige dieser Produkte enthalten bedenkliche Stoffe, die Menschen, Tieren und der Umwelt schaden können. Die Rede ist etwa von allergieauslösenden oder krebserregenden Inhaltsstoffen, von möglichen Schäden an Augen oder Atemwegen. Aufgrund der permanenten Abgabe eines Wirkstoffs können zudem einige Anti-Schimmel-Farben mit der Zeit an Wirkung verlieren. Darüber hinaus können sie Optik, Haptik oder Atmungsaktivität einer Oberfläche verändern.
Eine langanhaltende Schutzbarriere
Statt Oberflächen zu überdecken, setzt die Liquid-Glass-Barriere von Nanopool physikalisch an den Lebensgewohnheiten des Schimmelpilzes an:
Grundlage der NP®-Produkte ist ein Hochleistungsrohstoff, der auf Materialien aller Art eine ultradünne, elastische und atmungsaktive glasartige Schicht bildet. Fünfhundertmal dünner als ein menschliches Haar, ist die funktionale Barriere mit bloßen Sinnen nicht wahrnehmbar, verbindet sich jedoch fest mit der behandelten Oberfläche und verleiht ihr abweisende Eigenschaften.
Damit wirkt sie einem möglichen Schimmelbefall auf dreifache Weise entgegen:
- Erstens gelangen die Sporen nicht mehr an die Nährstoffe organischer Oberflächen, da diese unter der nur 5 bis maximal 100 Nanometer dünnen Barriereschicht außer Reichweite des Pilzes bleiben.
- Zweitens haften Schmutz- und Staubpartikel nicht dauerhaft auf der superphoben Beschichtung, sodass auch diese Nahrungsquelle vom Speiseplan der Schimmelsporen gestrichen wird.
- Sollte sich der Pilz dennoch kurzzeitig ansiedeln – das behandelte Material ist darauf ausgelegt, durch die Barriere vor den schädlichen Ausscheidungen des Pilzes geschützt zu sein.
Die NP®-Beschichtung lässt sich durch einfaches Aufsprühen oder Aufwischen auf nahezu jede saugende oder nicht saugende Oberfläche auftragen:
Ob Holz, Textilien, Mauerwerk, Fliesen, Fugen oder Dichtungen – die funktionale Barriere ist für den langanhaltenden Einsatz im Innen- und Außenbereich ausgelegt.
NP® Liquid Glass bietet damit einen vorbeugenden Ansatz, um die Ansiedlung der überall in der Umgebungsluft vorhandenen Schimmelsporen zu reduzieren – auch in schwer zu belüftenden Bereichen.

Die mit einem Rasterelektronenmikroskop (REM) vielfach vergrößerte Originalaufnahme einer organischen Oberfläche zeigt: Die Behandlung mit NP® Liquid Glass ist darauf ausgelegt, Mikroorganismen auf der Oberfläche den Zugang zu ihrer Nahrungsquelle zu verwehren.
Bei weiteren Fragen zu den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der NP®-Schutzbeschichtung hilft Ihnen das Unternehmen mit Hauptsitz in Schwalbach/Deutschland gerne weiter: info@nanopool.eu
Über das Unternehmen:
Die nanopool® GmbH mit Sitz in Hülzweiler ist ein innovatives Familienunternehmen. Seit 2002 zählt sie zu den Unternehmen, die im Bereich der Oberflächenveredelung mit Nanotechnologie arbeiten.
nanopool® ist es gelungen, eine Oberflächenveredelung für nahezu alle Anwendungsbereiche zu entwickeln. Diese Innovation kann das Arbeitsleben in den unterschiedlichsten Richtungen positiv verändern.
Ausgewählte Eigenschaften von nanopool® Produkten wurden von anerkannten Forschungslaboren untersucht; alle Aussagen gelten nur für die geprüften Produkte und Prüfbedingungen.