Archiv: Dieser Beitrag wurde erstmals 2023 veröffentlicht. Er gibt den Kenntnisstand, die Produktnamen und die Formulierungen jener Zeit wieder. Aktuelle, produktspezifische Informationen finden Sie auf den jeweiligen Produktseiten.
Gelegentlich tritt das Thema neben neuen, überwältigenden Themen etwas in den Hintergrund unseres Bewusstseins, und doch bleibt der Hunger eines der drängendsten Probleme dieser Welt. Schließlich leiden weltweit weit über 850 Millionen Menschen an Hunger. Verdorrte Ernten und Schädlingsplagen sind in unzähligen Ländern bedrückender Alltag, auch in Europa. Und nach der Ernte führt Schimmel bei Transport und Lagerung immer wieder dazu, dass Lebensmittel vor dem Verzehr vernichtet werden müssen.
Wenn die Weltbevölkerung wächst und sich zugleich das Klima weiter verschlechtert, wird Nahrungsmittelknappheit zweifellos ganz oben auf der Liste der Folgen stehen.
Doch wie lassen sich reiche Ernten sichern, ohne die Umwelt – und letztlich uns selbst – mit Giftstoffen zu belasten? Gibt es überhaupt so etwas wie einen schonenden Pflanzenschutz, der zuverlässig und vor allem ohne Nebenwirkungen funktioniert?
Ob Fungizide, Herbizide oder Insektizide: Der herkömmliche Ansatz zielt meist darauf ab, schädliche Einflüsse auszuschalten. Von Insekten bis zu Schimmelpilzen – das Abtöten des Angreifers soll der Pflanze Schutz bieten. Doch was bedeutet das für die Verbraucher?
Weit verbreitete Pestizide – darunter auch höchst umstrittene – sind längst im Körper vieler Menschen nachweisbar. In diesem Zusammenhang ist häufig von krebserregenden oder erbgutschädigenden Wirkungen die Rede. Wir vergiften also nicht nur die Schädlinge, sondern auch unsere Lebensmittel und auf lange Sicht uns selbst. Ganz zu schweigen vom Sterben von Nützlingen wie der Honigbiene.
Gibt es Alternativen? Würde Umdenken nicht bedeuten, die Pflanze zu schützen, statt den Schädling anzugreifen?
Schonender Pflanzenschutz
Ein kurzer Exkurs in die Forstwirtschaft: Als „Drahthosen“ bezeichnet man die Ummantelungen, mit denen junge Bäume im Wald vor gefräßigem Wild geschützt werden. Dasselbe physikalische Prinzip in kleinerer Ausführung wäre ideal für den Ackerbau, doch natürlich lässt sich nicht jede Getreideähre in eine Schutzhülle stecken.
Oder doch?
Wenn es gelänge, Zier- und Nutzpflanzen mit einer Schutzschicht zu umhüllen, die einerseits physikalisch vor Schädlingen, aber auch vor UV-Strahlung und anderen Stressfaktoren schützt und andererseits nicht durch das Abtöten von Organismen wirkt, wäre ein enormer Schritt im Kampf gegen Ernteausfälle und Hunger getan.
Würde, könnte, wäre?
Mit Nanopool ist genau das längst möglich! Eine ultradünne Schutzschicht ist darauf ausgelegt, die Pflanze für Schädlinge weniger attraktiv und widerstandsfähiger gegen Schimmel zu machen, und kann je nach Anforderung sogar Strahlung abblocken. Das kann dazu beitragen, Schäden an der Pflanze zu verringern – und die so eingesparte Selbstschutzenergie kann zudem zu schnellerem Wachstum beitragen.
Übrigens: In Versuchen mieden sogar größere Schädlinge wie Termiten mit NP®-Veredelung behandeltes Holz – ohne dass die Tiere getötet werden mussten.
Photo: Raphael Maas
Ein physikalischer Ansatz zum Schutz vor Schädlingen
Eine Studie in Indien lieferte hierzu spannende Ergebnisse: Von zwei gleich großen Holzstücken wurde eines mit der NP®-Schutzschicht versehen. Anschließend wurden beide Prüfkörper in einem Termitengebiet südöstlich von Mumbai vergraben.
Nach einem Zeitraum von mehreren Monaten, der sowohl eine Trocken- als auch eine Monsunzeit umfasste, wurden die beiden Holzstücke geborgen. Während die Termiten rund drei Viertel des ungeschützten Holzes gefressen hatten, ließen sie das beschichtete Stück daneben völlig unberührt.
Ohne toxische Zusätze und unter vollständigem Erhalt der Atmungsaktivität des Holzes wurde das beschichtete Holz in diesem Versuch geschützt. Das Ergebnis bezieht sich auf die konkreten Prüfbedingungen.